Mehr Informationen über die Transporte und Aktionen dagegen


WISE International kaempft seit ueber zwanzig Jahren gegen Kernenergie und logischerweise auch gegen Atomtransporte. Im Ausland aber auch in den Niederlanden.


Vor gut einem Jahr begann WISE sich erneut mit Transporten aus Dodewaard (niederlaendisches AKW) in die WAA Sellafield und aus Petten (HFR Forschungsreaktor) in die USA oder die zentrale Lagerstaette fuer Atommuell (COVRA) in Zeeland zu beschaeftigen. Wir haben viel probiert um diese zu verhindern: (politische) Lobbyarbeit, Informationspolitik, Unterstuetzung lokaler Gruppen, Medienarbeit usw. Aber wir haben auch stets betont im Falle als die Transporte wirklich durchgefuehrt werden sollten Aktionen gegen die Transporte durchzufuehren

Weil es nun ganz danach aussieht als das es eine definitieve Erlaubnis fuer die Transporte geben wird, wollen GKN (der Betreiber von Dodewaard) und BNFL (der Betreiber der WAA Sellafield) zu versuchen ein gerichtliches Aktionsverbot gegen Umweltorganisationen durchzusetzen. Ein Verbot-im-vorhinein!

Eine fuer die Niederlande einmalige Sache. Wenn es BNFL/GKN gelingt den Richter zu ueberzeugen waere ein gefaehrlicher Praezedenzfall geschaffen. Jeder Konzern gegen den Kampagnen oder Aktionen gefuehrt werden (oder werden sollen) haette dann die Moeglichkeit vors Gericht zu ziehen und (Umwelt-, Illegalen-, Fluechtlings-, Gewerkschaften, Tierrechts-, Frauen- usw.) Organisationen von vornherein ein Aktionsverbot aufzulegen.


GKN/BNFL haben uns (und Greenpeace Niederlande) geraten von Aktionen abzusehen, Wenn wir nicht freiwillig auf dieses "Angebot" eingehen sollten moechte man ein Verbot gerichtlich erzwingen. WISE International hat natuerlich beschlossen auf diese Drohung nicht einzugehen; das Recht Aktionen und Kampagenen durchzufuehern ist ein fundamentales und darf nicht im vorhinein verboten werden!

Am folgenden 23. Dezember wird es in Amsterdam eine Gerichtsverhandlung geben. Inzwischen sind wir damit beschaeftigt soviel wie moeglich an Unterstuetzung zu organisieren.; von Organisationen die im Falle eines Verbots die Durchfuehrung und Organisation von Aktionen unterstuetzen wuerden, von Organisationen die Aktionen unterstuetzen wuerden, von Menschen und Organisationen die uns finanziell (so eine Gerichtsverhandlung ist enorm teuer!) unterstuetzen wollen usw.


Hierunter findet Ihr Vorbilder von einem allgemeinem Aufruf und einem Brief der speziell Organisatione um Unterstuetzung fragt. Wenn Ihr mehr wissen moechtet, zur Gerichtsverhandlung eingeladen werden wollt oder uns helfen wollt:
Schickt uns eine E-mail!

Brief an Organisationen

Flyer

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